Die unterschätzte Macht der Hormone


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Hormonelles Ungleichgewicht ist häufig die Ursache für unsere Beschwerden: Kopfschmerzen, Darmprobleme, Depressionen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Akne, Übergewicht, Muskelschmerzen und viele mehr können hormonell bedingt sein. Leider untersucht der Arzt den Hormonstatus normalerweise nicht, weshalb wir oft jahrelang falsch behandelt werden. Die falsche Behandlung hilft nicht und bringt manchmal beträchtliche Nebenwirkungen!

Unsere Hormone haben einen enormen Einfluss auf ein gesundes und zufriedenes Altern! Denn die komplizierte Kommunikation innerhalb unseres Körpers erfolgt nicht nur durch elektrische Nervenimpulse, sondern ein großer Teil der Informationen wird auf chemische Weise – also durch unsere Hormone – ausgetauscht. Ob unser Körper „rund läuft“, also mehr oder weniger gesund ist, hängt also ganz massiv vom harmonischen Zusammenspiel unserer Hormone ab. Störungen im Hormonsystem wirken sich auf fast alle Organe aus. Leider erkennt das die Schulmedizin viel zu selten und konzentriert sich eher auf eine Linderung der Symptome, als auf eine nachhaltige Bekämpfung der Ursachen. 

Die Wirkung der Hormone wird nicht durch ihre Menge bestimmt, sondern von den vorhandenen Rezeptoren. Deshalb ist es wichtig, diese Rezeptoren für die körpereigene Produktion von Hormonen zu stärken, statt sie durch synthetische Hormone zu hemmen. Man muss aufpassen, das empfindliche natürliche Gleichgewicht im Körper nicht zu stören, weshalb synthetische Hormone, die bei einem Ungleichgewicht häufig von Ärzten verschrieben werden, die Produktion der körpereigenen Hormone hemmt. Über die Pille werden riesige Mengen von synthetischen Hormonen eingenommen. Deshalb werden für Behandlungen bei hormonellen Ungleichgewicht bioidente natürliche Hormone empfohlen, die natürlich in Pflanzen vorkommen.

Häufig erkennen die Ärzte leider nicht, dass ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegt und behandeln die Patienten jahrelang falsch. Lassen Sie doch einfach einmal den Status Ihrer Hormone bestimmen! Bei Bedarf bestehen Sie zur Behandlung auf naturidentische Hormone und naturheilkundliche Therapien.

 

Die wichtigsten Beautiful Aging Hormone

Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten von Hormonen: Zum einen gibt es Proteo- und Peptidhormone, die aus verbundenen Aminosäuren bestehen und zu denen zum Beispiel Adrenalin zählt. Zum anderen gibt es Steroidhormone, also die Geschlechtshormone, die maßgeblich für ein gesundes und zufriedenes Altern verantwortlich sind. Steroidhormone werden in der Nebenniere und in den Hoden, beziehungsweise bei Frauen in den Eierstöcken produziert. Die wichtigsten Beautiful Aging Hormone für ein gesundes und glückliches Altern sind DHEA, Östriadol, Testosteron, Progesteron, Cortisol und Melatonin.

DHEA wird auch als Jugendhormon bezeichnet. Es sorgt für unsere Lebenskraft und Energie und ist das Vorstufenhormon, welches für die Produktion von Testosteron und Estriadol wichtig ist. DHEA stärkt unser Immunsystem und unser Leistungsvermögen und stabilisiert die Psyche. Ein Ungleichgewicht an DHEA äußert sich häufig in Allergien, Entzündungen, Erschöpfung, Müdigkeit, mangelnder Vitalität und Infektionsanfälligkeit.

Östradiol gehört zur Gruppe der Östrogene und ist ein weibliches Hormon, welches aber auch bei Männern vorkommt. E löst weibliche Gefühle aus und ist wichtig für Fortpflanzung und Gesundheit. Ein Überschuss an Östradiol fördert die Bildung von Myomen, Polypen und Zysten auch Körperfett. Ein Ungleichgewicht kann sich  und macht sich bemerkbar durch Wallungen und Schwitzen, Brustspannen, Menstruationsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Krebserkrankungen, Unruhe, Ängste und Abwehrschwäche bemerkbar machen. Bei einem Mangel an Östradiol kommt es bei Frauen häufig zu Degenerationserscheinungen und Bartwuchs im Alter und zu Akne in der Jugend. Ein Überschuss an Östriadol äußert sich bei Männern oft in Fettleibigkeit um den Bauch und an der Brust.

Das verwandte Östriol ist wichtig für die Schleimhäute, wie Magenschleimhaut und somit für die richtige Aufnahme von Nährstoffen.

Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon für Männer, ist jedoch auch bei Frauen vorhanden. Es stärkt Gedächtnis, Leistungskraft, Konzentration und Selbstbewusstsein. Außerdem wirkt es leicht antidepressiv und stärkt die Muskelkraft und regt die Fettverbrennung an. Kraft- und Ausdauertraining erhöht die Testosteronwerte. Zu hohe Werte können aggressiv, gereizt und ungeduldig machen.

Progesteron ist ein Ausgleichshormon und ist ein wichtiger Gegenspieler von Östradiol und Testosteron.  Es sorgt unter anderem für die Einnistung also Bewahrung der Schwangerschaft, verhindert Tumorwachstum, regt den Stoffwechsel an, reguliert den Blutzuckerspiegel und sorgt generell für Geduld, Nachsicht und Toleranz. Ein gutes Level an Progesteron ist wichtig zum Abnehmen und Halten des Gewichts. Progesteron stabilisiert die Psyche und wirkt als starkes natürliches Antidepressivum. Außerdem stärkt es die Knochen und macht uns widerstandsfähiger, verhindert Thrombosen, stärkt die Blase und reguliert die Prostata. 20 Prozent unseres Progesteron gehen außerdem ins Gehirn und sind erforderlich für das Denken, Erkennen und Wahrnehmen. Progesteron wirkt auch als natürliches Schlafmittel und stärkt dadurch Regeneration und Heilung des Körpers. 

Bei Stress wird Progesteron in Cortisol umgewandelt und sorgt in der Folge für einen zu niedrigen Progesteronspiegel. Regelbeschwerden, Darmträgheit, Gewichtszunahme, Burnout, Gedächtnisschwäche, Stress, Schlafstörungen, psychische Beschwerden oder ein starkes Verlangen nach Milch oder Schokolade können Zeichen für einen Progesteronmangel sein.

Cortisol wird in der Nebennierenrinde aus Progesteron gebildet. Es regelt den Salz- und Wasserhaushalt im Körper und wirkt sich auf den Fett und -Kohlenhydratstoffwechsel aus. Außerdem wirkt es gegen Entzündungen, hilft bei Allergien, reguliert den Proteinstoffwechsel und den Blutzuckerspiegel. Bei Stress und Aufregung sind die Cortisolwerte kurzfristig erhöht, sinken jedoch normalerweise bei anschließender Entspannung wieder. Wenn diese Erholungsphasen jedoch nicht eintreten und man lang anhaltenden Stressphasen ausgesetzt ist, kann das zu einem Cortisolüberschuss und einem anschließenden Mangel führen. Dieser äußert sich in einem geschwächten Immunsystem, Krankheiten, anhaltender Müdigkeit und Trägheit, Aggression und psychischen Beschwerden, weshalb man nach Stressphasen häufig krank wird. 

Cortisol regelt zusammen mit Melatonin außerdem unseren Tag-Nacht Rhythmus, da wir es in der Früh zum Aufwachen produzieren.

Melatonin hilft uns beim Einschlafen und wird bei Dunkelheit von unserem Körper produziert. Wie wichtig ein ausreichender Schlaf ist, haben wir bereits in vorigen Kapiteln festgestellt. Ab dem 25. Lebensjahr sinkt die natürliche Melatoninproduktion, was mit ein Grund für das Einsetzen des Alterungsprozesses ist. 

 

Hormonelle Störungen – ein Gesellschaftsproblem 

Das Wort Hormon stammt aus dem Griechischen und bedeutet “antreiben” – und genau das tun Hormone, wenn ihr empfindliches Gleichgewicht nicht gestört ist: sie treiben unseren Körper an! Dabei wird ihre Wirkung nicht durch die Menge an Hormonen bestimmt, sondern von den vorhandenen Rezeptoren. Deshalb ist es wichtig, diese Rezeptoren für unsere körpereigene Hormonproduktion zu stärken, statt sie durch synthetische Hormone zu hemmen. 

Die meisten Menschen leiden an heutzutage an leichten bis gravierenden hormonellen Störungen, von denen viele von ihnen auf einen Überschuss an Östrogenen zurückführen sind. Natürliche Schwankungen in unserem Hormonsystem treten im Laufe unseres Lebens ständig auf, am stärksten während der Wechseljahre oder in der Pubertät, wenn Testosteron bei Männern für eine tiefe Stimme und Bartwuchs sorgt, während Östrogen bei Mädchen Gebärmutter und Brust wachsen lässt. Leider sind viel zu viele hormonelle Schwankungen auf äußere Einflüsse zurückzuführen, die gravierendsten von ihnen auf die Anti-Baby-Pille.

Äußere Ursachen für hormonelle Störungen:

  • Die Einnahme der Pille sorgt für einen Überschuss an Östrogen im Körper junger Frauen. Dabei wird jedoch wird ein großer Teil der enthaltenen Hormon-Ersatzstoffe wieder über den Harn ausgeschieden und landet im Grundwasser. 
  • Durch das Trinkwasser nehmen wir alle die in der Pille enthaltenen künstliche Hormone auf. Schon vor über 20 Jahren haben Wissenschaftler einen hoher Östrogenspiegel im Wasser festgestellt, der sich bis heute noch verstärkt haben dürfte.
  • Auch Medikamente, wie Antibiotika, Cortisol, Insulin, Psychopharmaka und Cholesterinsenker können den Hormonhaushalt stören.
  • Hormone werden auch in der Tiermast eingesetzt. Sogar in der biologischen Tierhaltung gelangen Hormone über das Grundwasser in die Tiere.
  • Stress kann auch eine wesentliche Ursache für hormonelle Störungen sein, da er zu einem dauerthaft erhöhten Produktion von Adrenalin, Dopamin, Cortisol und DHEA führt.
  • Leistungssport kann auch den zu einem Ungleichgewicht des natürlichen Hormonrythmus führen, weil durch das exzessive Betreiben von Sport mehr Testosteron ausgeschüttet wird.
  • Auch Xeno Hormone, die in vielen Weichmachern von Kunststoffen enthalten sind, können zu hormonellen Störungen führen. Xeno Hormone kommen nicht nur in Plastik vor, sondern auch in vielen Pestiziden, Lösungsmitteln, Deos, Seifen, Haarfärbemittel, Haushaltsreiniger, Haarspray, Nagellack, Desinfektionsmitteln und generell in herkömmlichen Kosmetika.

 

Vorbeugen – Hormonprophylaxe

Die schlechte Nachricht ist, es gibt unzählige Ursachen für hormonelles Ungleichgewicht. Die gute Nachricht: der Hormonhaushalt lässt sich relativ gut regulieren, wodurch viele jahrelange Beschwerden verschwinden können. Durch die Behandlung mit naturidenten Hormonen kann erwiesenermaßen sogar vorbeugend das Risiko für schwere Krankheiten wie Krebs verringert werden! Da wir gesund, vital und fröhlich ein möglichst hohes Alter erreichen möchten, ist es eine gute Idee, nicht erst zu reagieren wenn der Körper in Not gerät und Alarm schlägt.

Es gibt zahlreiche Mikronährstoffe und Lebensmittel, welche die Produktion der verschiedenen Hormone begünstigen. Jedoch ist es nicht so einfach, das feine Gleichgewicht des hormonellen Zusammenspiels durch eine Selbstdiagnose und -behandlung nicht durcheinander zu bringen. Ich würde Ihnen deshalb raten, Ihren Hormonstatus in einem Labor testen zu lassen. Mit einem einfachen Speicheltest lässt sich der Hormonhaushalt recht gut untersuchen. Wichtig ist nur, eine gute Ärztin oder einen Heilpraktiker zu finden, der das Untersuchungsergebnis gut erklären kann und mit bioidenten, also naturidenten Hormonen arbeitet, die natürlich in Pflanzen vorkommen.

 

Buchtipps zum Thema Hormone

„Natürliche Hormontherapie“ von Dr. Annelie Scheuernstuhl
„Natürliches Anti-Aging“ von Anne Hild
„Aufrecht bis ins hohe Alter“ von Dr. Wolfgang Plakolm
„Hormone natürlich regulieren“ von Günther Heepen

 

Markus Forster

Schon seit jungen Jahren ist Markus sehr naturverbunden und begeistert sich für Aromatherapie. 1996 wagte er den Sprung ins kalte Wasser und gründete seine eigene Firma, die anfangs nur kostbare ätherische Öle und heute vor allem reine, natürliche Hautpflege produziert. Mit der Überzeugung, nur Zutaten auf die Haut zu lassen, die auch gesund zu essen wären, stellt Ambient die wahrscheinlich konsequenteste Naturkosmetik der Welt her. In seiner Freizeit verbringt Markus so viel Zeit wie möglich in der Natur mit Kräuter sammeln, Wandern, Bergsteigen und Klettern.

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