Sonne ist gesund (?)

Sonne, Haut, Vitamin D und Altern

“Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke”
August von Kotzebue (1761 – 1819), deutscher Jurist und Dramatiker


„Meiden Sie die Sonne so gut es geht! 

Verwenden Sie bei Bedarf Sonnencreme mit dem höchstmöglichen Schutzfaktor und kommen Sie zweimal jährlich zur Muttermal-Kontrolle“
Meine Hautärztin 2003, nach Entfernung eines Melanoms

Diese beiden Aussagen stecken das Feld ab. Das Spannungsfeld zwischen dem unschätzbaren Wert der Sonne für unsere Gesundheit und dem zweifelsohne nötigen Schutz vor den Gefahren übertriebenen Sonnen-Konsums.

Dazu kommt das Wissen wie wertvoll und unverzichtbar ein guter Vitamin D-Spiegel für unsere Gesundheit ist. Vitamin D kann ohne Sonneneinstrahlung nicht ausreichend von unserem Körper gebildet werden. Und Sonnenschutz mit hohem Faktor behindert die Bildung von Vitamin D. Sollen wir also weitgehend auf natürliches Vitamin D verzichten? Sollen wir das Sonnenvitamin permanent künstlich zuführen?

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit diesem kontroversiell diskutierten Thema und vertrete ganz klar und leidenschaftlich eine Seite – die Sonnenseite! 

Aber meine Schlussfolgerungen sehe ich nicht als allgemein gültige Wahrheit. Falls Sie anderer Meinung sind, respektiere ich das voll und ganz. Letztlich geht jeder von uns seinen ganz individuellen Weg und muss die Verantwortung für seine Gesundheit selbst übernehmen.

 

Warum wir Sonnenlicht und Vitamin D brauchen

Aufgrund der kurzen Tage und der wenigen Sonnenstunden im Winter, leiden fast 90 % (!!) der Menschen im deutschsprachigen Raum an einem teils gravierenden Vitamin-D Mangel. Doch Vitamin-D ist eine unserer wichtigsten Gesundheitsquellen! Diese hormonähnliche Substanz bildet unser Körper mithilfe von Sonneneinstrahlung auf der Haut. Sie schützt uns vor schlechter Stimmung, Krebs (auch vorbeugend gegen schwarzen und weißen Hautkrebs!), Herzinfarkt, Osteoporose, Muskelschwäche und anderen schweren Krankheiten. 

Ein guter Vitamin-D-Spiegel macht uns einfach zu besseren Menschen! Der Bewegungsapparat funktioniert einwandfrei, wir sind gut gelaunt, energiegeladen und verfügen über perfekte Abwehrkräfte. Viele Mediziner empfehlen daher, im Winter Vitamin-D-Pillen einzunehmen und die Sonne im Sommer aktiv aber wohldosiert zu genießen. 

Aber dass wir vom Sonnenlicht so stark profitieren liegt nicht am Vitamin D allein. Licht steuert auch das Hormon Melatonin und damit unseren inneren Tag-Nacht-Rhythmus. Der Begriff “Schönheitsschlaf” hängt mit Melatonin zusammen. Ein gesundes Level dieses Hormons hält das Immunsystem in Schwung, bewahrt eine gewisse Jugendlichkeit bis ins hohe Alter und schützt bestmöglich vor Krebs. In der Nacht sorgt Melatonin für erholsamen Schlaf. Durch die Sommersonne wird es am Tag optimal abgebaut und vom Glückshormon Serotonin ersetzt. Das Wechselspiel der beiden macht uns gesund, schön und froh.

 

Sonne bewusst genießen – mit niedrigem Schutzfaktor

Meine Firma ambient living cosmetics produziert seit Jahrzehnten natürliche Sonnencremes mit einem niedrigen Schutzfaktor (6 bzw. 7). So kann die Haut gut Vitamin D bilden und ist dennoch bestens vor Sonnenschäden und vorzeitiger Alterung geschützt. Allerdings müssen Sie in den ersten Stunden bzw. Tagen besonders EIGENVERANTWORTLICH mit der Sonne umgehen, damit Sie keinen Sonnenbrand bekommen. Es lohnt sich!

 

Hauteigener Sonnenschutz

Den besten und natürlichsten Sonnenschutz bildet die Haut selbst – die eigene Bräune. Die Sonnenprodukte von ambient fördern die gesunde Pigmentierung und liefern der Haut sämtliche Nährstoffe sowie die Feuchtigkeit, die sie in der Sonne braucht.

Seien Sie besonders vorsichtig, so lange die Haut noch eher blass ist. Halten Sie sich vor allem im Schatten auf. Die Haut soll langsam bräunen – ambient hilft dabei! Cremen Sie regelmäßig nach und achten Sie penibel darauf, keinen Sonnenbrand zu bekommen. Längeres “Grillen” in der prallen Sonne ist tabu, wir wollen das Licht achtsam und bewusst genießen.

So erreichen Sie eine gesunde Bräune und damit einen hohen Selbstschutz – selbst bei sehr heller Haut und besonders empfindlicher Kinderhaut! Je empfindlicher die Haut, desto höher ist allerdings die Anforderung an die Eigenverantwortung. Es gilt auf jeden Fall Sonnenbrände zu vermeiden und den Sonnengenuss nicht zu übertreiben!

 

Die “Sonnenterrasse” speziell schützen

Mit zunehmendem Alter werden unsere früheren Fehler sichtbar. Altersflecken entstehen bevorzugt an jenen Stellen, die im Laufe des Lebens zu viel Sonne abbekommen haben. Hier sind die Melanozyten dauerhaft vergrößert, was wohl eine Folge von langfristig hoher Beanspruchung darstellt.

Sonnengeschädigte Hautpartien finden sich häufig im Bereich unserer “Sonnenterrasse”: Gesicht, vor allem Nase und Wangen, Ohren, Dekollete, Unterarme. Wenn wir die Sonne bewusst und achtsam genießen, schützen wir vor allem diese Bereiche mit Creme, Hut und Kleidung. Denn diese Areale bekommen auch dann Sonne ab, wenn wir sie gerade nicht absichtlich und achtsam genießen. Deshalb entstehen hier auch am ehesten langfristige Schäden, bis hin zu Krebs. Wenn dieser Bereich schon belastet ist, empfiehlt sich eine regelmäßige Kuranwendung mit Drachenblut (siehe weiter unten).

 Sonnenterrasse

 

Trainings-Effekt

ambient Sonnenschutz funktioniert vom ersten Tag an wunderbar.  Und je länger Sie dabei sind, desto besser kann Ihre Haut mit der Sonne umgehen. Schon im zweiten Jahr baut sie den Eigenschutz noch leichter auf. Während herkömmlicher Sonnenschutz mit hohem Faktor eher das Gegenteil bewirkt, spüren Sie mit ambient einen kontinuierlichen Trainingseffekt. So genießen Sie die gesunde Wirkung der Sonne von Jahr zu Jahr unbeschwerter und sicher. Allerdings sollten Sie dabei nie den Respekt verlieren und immer achtsam bleiben.

 

Spüren Sie sich noch?

Die regelmäßige Anwendung von konventionellen Sonnenschutz-Produkten mit hohem Lichtschutzfaktor betäubt unsere Haut Schritt für Schritt. Mit der Zeit verringert sich ihr natürliches Gespür für sich selbst stark – und somit ihre natürliche Warnfunktion. So passiert es auch, dass der Haut die Fähigkeit verloren geht, mit uns zu kommunizieren. Seit Jahren wird Sonnenschutz mit hohem Faktor lautstark empfohlen. Dennoch (oder gerade deshalb?) sind Sonnenallergie und Hautkrebs weiter im Vormarsch.

Dabei würde die gesunde Haut genau spüren, wie viel Sonne ihr gut tut – und auch, wann es genug ist. Aber warten Sie nicht, bis die Haut einen drohenden Sonnenbrand meldet, dann wäre es meist schon zu spät. Es sind feinere, unterschwellige Signale, die wir von gesunder Haut erhalten. Diese und unser Hausverstand könnten uns zuverlässig schützen.

 

Sonnenbrand

Bei jedem Sonnenbrand wird die Haut traumatisiert und speichert dieses Trauma ab. Wenn’s mal passiert ist, sollten Sie deshalb nicht in Panik verfallen. Verwenden Sie Ihre Energie lieber darauf, Sonnenbrände in Hinkunft zu vermeiden!

 

Allergisch auf die Sonne?

Die herkömmliche Sonnenkosmetik kennt physikalische und chemische Schutzmechanismen. Der physikalische Schutz wirkt wie eine Vielzahl kleiner Spiegel, welche die Strahlen reflektieren. Meist werden chemische und physikalische Sonnenfilter miteinander kombiniert. Ihre oberflächliche Wirkung kann gemessen werden – die Nebenwirkungen aber nicht! Zu den Sonnenfiltern gesellen sich noch Parfums, Farbstoffe und Konservierungsmittel. Die Summe aus all diesen Faktoren führt regelmäßig zu einer sogenannten Sonnenallergie. Die gute Nachricht: Natürlicher Sonnenschutz mit niedrigem Faktor und persönliche Achtsamkeit bringen die Lösung! Über 90 % der Sonnen-Allergiker bekamen keine Sonnenallergie mehr, nachdem sie unsere rein natürliche Sonnen-Pflege verwendeten!

 

Raus aus dem Teufelskreis

Viele Fachleute warnen vor der Sonne und empfehlen hohe Schutzfaktoren. Aber je mehr Sonnenpräparate mit sehr hohen Schutzfaktoren verwendet werden, desto mehr Menschen bekommen Hautkrebs und Hautflecken! 

In den letzten Jahren erleben die hohen Faktoren einen wahren Boom, der auch durch massive Werbung geschürt wird. Es ist höchste Zeit zum Umdenken! Denn: Die meisten chemischen Sonnenfilter stellen in der dauerhaften Anwendung eine Belastung für die Haut und oft auch für den Hormonhaushalt dar. Aber das Schlimmste daran ist, dass moderne Sonnenschutz-Präparate den Konsumenten ermuntern, viel zu lange in der Sonne zu bleiben. Auch wenn ein Teil der Schäden von den Präparaten abgefangen wird, kann niemals die Gesamtheit der negativen Einflüsse von zu viel Sonnenkonsum neutralisiert werden.

Dies bedeutet: Übermäßiger Sonnenkonsum schadet der Haut in jedem Fall – und hohe Schutzfaktoren ermuntern uns geradewegs dazu!

 

Die verschiedenen Wellen-Längen

Bekanntermaßen besteht das sichtbare Licht aus den Farben des Regenbogens. Oder anders gesagt, ein Bündel aus elektromagnetischen Wellen mit unterschiedlichen Wellenlängen. Die reichen von kurzen Lilablau-Wellen bis längeren roten Wellen. Außerhalb des sichtbaren Bereiches schließen sich unsichtbare Wellenlängen an.

An die kurzen Wellen schließt sich der Bereich des UV-Lichtes an, also Ultraviolett. Er ist das Hauptthema, wenn sich Fachleute mit Sonne und Haut beschäftigen. Am Anfang dieses Bereiches steht die UV-A-Strahlung mit etwas längeren Wellen. Diese zeichnen nicht für die Bildung von Vitamin D verantwortlich, weshalb auch ein Besuch im Solarium diesbezüglich wertlos ist. Denn im Solarium kommt fast nur UV-A zum Einsatz. Dann kommen die kürzeren und aggressiveren UV-B-Wellen. Nur UV-B-Strahlung fördert die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Allerdings darf man sie nicht mit einem hohen Sonnenschutz-Faktor daran hindern. Die noch kürzeren UV-C-Wellen sind für die Haut richtig gefährlich, kommen aber normalerweise gar nicht bis zu uns durch, weil sie von der Ozonschicht der Atmosphäre abgehalten werden. 

Nach Empfehlung der EU-Kommission soll jedes Sonnenschutz-Präparat gegen UV-A- und auch UV-B-Strahlen schützen. UV-A ist eher für Hautalterung und langfristige Schäden verantwortlich, während UV-B vor allem den Sonnenbrand verursacht. Der herkömmliche Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme bezog sich nur auf den UV-B Bereich. Deshalb war es notwendig auch mindestens ein Drittel des angegebenen Schutzwertes für UV-A zu empfehlen.

An die längeren, roten Wellen des sichtbaren Lichtes schließt sich der Infrarot-Bereich an. Das sind Wärmestrahlen, die als eher harmlos gelten. Aber gemäß neueren Erkenntnissen soll ein Übermaß an Wellen aus diesem Bereich die Hautalterung beschleunigen. Deshalb ist uns das Training der natürlichen Sensibilität der Haut so wichtig. Wenn wir es nicht verlernt haben, spüren ganz genau wie viel Sonnenwärme uns gut tut. Natürlich kann ein kühlender Faktor wie Wind zu Täuschungen führen, aber ein gesunder Hausverstand lässt sich davon nicht so leicht austricksen. 

Ein hoher Schutzfaktor kann immer nur TEILWEISE gegen die Nachteile von zuviel Sonne schützen. Der Konsument fühlt sich damit sicher und wird zu übertriebenem Sonnenkonsum verleitet. Unsere Antwort darauf lautet: NIEDRIGERER Schutzfaktor und HÖHERE persönliche Achtsamkeit und Eigenverantwortung!

 

Drachenblut

Wenn die Haut schon belastet oder geschädigt ist, empfiehlt sich regelmäßige Pflege mit hochwertiger Naturkosmetik. Vor allem Drachenblut und die Sonnenschein-Lotion Bellissima haben sich hier sehr bewährt. Aber Achtung: beide Produkte dürfen nicht als Sonnenschutz missverstanden werden, sie haben keinerlei Schutzfaktor. Sie pflegen die belastete Haut.

Buchtipps

“Krebs-Zellen mögen keine Sonne” von Spitz / Grant
“Superhormon Vitamn D” von Prof. Dr. Jörg Spitz
“HautNah” von Dr. med. Yael Adler

Markus Forster

Schon seit jungen Jahren ist Markus sehr naturverbunden und begeistert sich für Aromatherapie. 1996 wagte er den Sprung ins kalte Wasser und gründete seine eigene Firma, die anfangs nur kostbare ätherische Öle und heute vor allem reine, natürliche Hautpflege produziert. Mit der Überzeugung, nur Zutaten auf die Haut zu lassen, die auch gesund zu essen wären, stellt Ambient die wahrscheinlich konsequenteste Naturkosmetik der Welt her. In seiner Freizeit verbringt Markus so viel Zeit wie möglich in der Natur mit Kräuter sammeln, Wandern, Bergsteigen und Klettern.

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