Sterbehilfe

Wir wollen die Angst vor dem Altsein und Sterben ablegen, damit „Beautiful Aging“ gelingt. Da lohnt auch ein Blick auf dieses Tabu-Thema: Sterbehilfe bzw. assistierter Freitod. In der Schweiz ist das schon lange unter bestimmten Umständen erlaubt, neuerdings auch in Österreich.

Dabei wird niemand vom Arzt getötet. Das einzige, was für Schwerkranke ohne jede Hoffnung auf Heilung erlaubt ist, nennt man „assistierter Freitod“. Der Sterbewillige muss einen Antrag stellen, anschließend gibt es eine genaue Überprüfung des Falles durch zwei unabhängige Ärzte. Schließlich bekommt der Patient ein tödliches Medikament, welches er selbst einnimmt. Er muss in der Lage sein, seinen Willen selbst klar auszudrücken und das Medikament selbst einzunehmen. Bei Demenz und ähnlichen Krankheiten ist das nicht erlaubt.

Diese Möglichkeit des Freitods nehmen nur sehr wenige Menschen in Anspruch, zuletzt waren es nur 1,5 % aller Todesfälle in der Schweiz. Aber das Thema Sterben hat sich trotzdem für JEDEN entscheidend verändert!

Unsere moderne Schmerzmedizin ist sehr weit fortgeschritten. Es gibt wunderbare Palliativstationen in Krankenhäusern, wo Sterbende bis zuletzt bestens betreut werden und nicht unerträglichem Leiden ausgesetzt sind. Daher ist es für die Allermeisten einfach nicht notwendig, eine Abkürzung zu nehmen.

Aber manchmal versagt auch die beste Medizin und das Leid kann nicht ausreichend gelindert werden. Und genau davor haben viele Menschen Angst. Für die meisten von uns ist die ANGST VOR UNERTRÄGLICHEM LEIDEN viel schlimmer als die Angst vor dem Tod. Die Schweizer und Österreicher müssen diese Angst nicht haben! Sie bekommen die selbe hochqualitative Versorgung und zusätzlich einen AUSWEG für die Fälle, in denen die Schmerzmedizin versagt.

Buchtipps zum Thema Tod
„Blick in die Ewigkeit“ von Dr. med. Eben Alexander
„Wir sterben nie“ von Bernard Jakoby
„Botschafter der unsichtbaren Welt“ von Pascal Voggenhuber
„Reiseführer ins Jenseits“ von Lotte Ingrisch
„Über den Tod und das Leben danach“ von Elisabeth Kübler-Ross
„Selbst bestimmt sterben“ Gian Domenico Borasio
„Wie wir die Angst vor dem Sterben überwinden“ von Bernhard Jakoby
„Nachricht aus dem Jenseits“ von Pascal Voggenhuber
„Adayuma oder bis die Seele vergibt“ Roman von Georg Huber

Markus Forster

Schon seit jungen Jahren ist Markus sehr naturverbunden und begeistert sich für Aromatherapie. 1996 wagte er den Sprung ins kalte Wasser und gründete seine eigene Firma, die anfangs nur kostbare ätherische Öle und heute vor allem reine, natürliche Hautpflege produziert. Mit der Überzeugung, nur Zutaten auf die Haut zu lassen, die auch gesund zu essen wären, stellt Ambient die wahrscheinlich konsequenteste Naturkosmetik der Welt her. In seiner Freizeit verbringt Markus so viel Zeit wie möglich in der Natur mit Kräuter sammeln, allerlei Wassersport, Wandern, Bergsteigen und Klettern. Seit 2021 lebt er mit Elisabeth Hager im Süden Sardiniens.

One thought on “Sterbehilfe”

  1. Lieber Markus, deine Erkenntnisse die du über de Tod schreibst, habe mich sehr berührt. Und auch ich finde, es darf kein Tabuthema sein. Es muss öffentlich darüber geredet und die Erfahrungen geteilt werden. Den der Tod ist das was uns vom Anfang in dieses Leben bis zum sogenannten Ende begleitet. Und das Bewusstsein darüber, sollte allen die sich damit auseinander setzen möchten, eine Möglichkeit geben, dass zu tun mit hilfreicher Unterdtützung

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