Bewegung macht das Gehirn fit

Dass Bewegung gesund für den Körper ist wissen wir alle. Auch unsere Laune steigt dadurch nachhaltig. Hier wollen wir nun die unglaublich positiven Auswirkungen von regelmäßiger Bewegung auf unser Gehirn betrachten.

Ab dem 20. Lebensjahr verringert sich unsere Hirnleistung kontinuierlich, mit 40 Jahren haben wir schon 20% eingebüßt. Je älter wir werden, desto schwerer fällt es uns, etwas Neues zu behalten. Jetzt die gute Nachricht: durch regelmäßige Bewegung können wir diesen Prozess nicht nur verlangsamen, sondern auch bereits abgebaute Gehirnstruktur wieder aufbauen!

Wie funktioniert das? Bei körperlicher Bewegung werden auch die Gefäße im Gehirn beansprucht und mit mehr Blut versorgt. Dies steigert die Leistungsfähigkeit des Denkorgans. In Ihrem eindrucksvollen Buch “Beweg Dich! Und dein Gehirn sagt danke” erklärt Frau Dr. Manuela Macedonia die faszinierenden Details. Regelmäßige körperliche Bewegung senkt auch das Risiko für schlimme Erkrankungen wie Alzheimer, Schlaganfall oder  Schizophrenie.

Welche Art von Bewegung ist gemeint? Am besten für unser Gehirn sind gehen, walken und laufen, also Ausdauersport. Dabei ist es wichtig, aerobes Training zu betreiben, also Tempo und Intensität des Trainings an die eigene Fitness anzupassen. Am besten ist Bewegung an der frischen Luft, damit unser Körper beim Sport mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Sauerstoff ist wichtig, denn er gibt uns die Kraft und Energie, die wir für das Training benötigen. Je größer die Belastung, desto mehr Sauerstoff benötigen wir, also atmen wir schneller. Bei zu hoher Belastung kann es jedoch sein, dass wir trotzdem nicht genug Sauerstoff bekommen. Deshalb dürfen wir uns moderat bewegen, was für jeden von uns – je nach physischer Kondition – etwas anderes bedeutet. Aerobe Bewegung soll sich gut anfühlen, wir dürfen uns dabei richtig wohlfühlen!

Laufen, Klettern, Schwimmen, Wind- oder Kitesurfen, Wandern, Bergsteigen, ausgedehnte, flotte Spaziergänge… und das so oft wie möglich und so lange wie möglich! Am besten unterstützen wir unser Gehirn, wenn wir uns mindestens jeden zweiten Tag eine Stunde lang aerob bewegen, wenn möglich sogar jeden Tag. Dabei darf ich auch in der Intensität variieren: Bin ich vom Tag müde, gehe ich ein paar Kilometer spazieren. Habe ich mehr Kraft, marschiere ich flott oder laufe – abhängig von meiner Fitness und Laune.

Viele von uns träumen davon, mehr Sport zu machen, kommen aber nicht richtig dazu … das Geheimnis ist, etwas zu finden, das Ihnen persönlich wirklich Freude macht und es aerob auszuführen, damit Sie sich dabei rundum wohlfühlen. Um meinen inneren Schweinehund endgültig zu besiegen, habe ich Sport als festen Bestandteil in meinen Alltag integriert, wie Aufräumen oder Zähneputzen. Dadurch muss ich mich nicht jeden Tag neu dazu überwinden und es stellt sich auch nicht die Frage, ob ich raus gehe, oder nicht. Ich mache es einfach gerne und an Tagen, wo ich nicht dazu komme fehlt mir etwas.

Übrigens wäre es für den Körper förderlich für Abwechslung zu sorgen, damit nicht immer dieselben Muskelpartien hauptbeansprucht werden. Zudem stellen Dehnungsübungen einen wichtigen Ausgleich dar.

Mehr dazu im Kapitel „Beweglichkeit und Faszien“.

Markus Forster

Schon seit jungen Jahren ist Markus sehr naturverbunden und begeistert sich für Aromatherapie. 1996 wagte er den Sprung ins kalte Wasser und gründete seine eigene Firma, die anfangs nur kostbare ätherische Öle und heute vor allem reine, natürliche Hautpflege produziert. Mit der Überzeugung, nur Zutaten auf die Haut zu lassen, die auch gesund zu essen wären, stellt Ambient die wahrscheinlich konsequenteste Naturkosmetik der Welt her. In seiner Freizeit verbringt Markus so viel Zeit wie möglich in der Natur mit Kräuter sammeln, Wandern, Bergsteigen und Klettern.

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